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Christian Friedrich Daniel Schubart

Burgruine Helfensteiner Land
Burgruine Helfenstein

"Wie oft sah ich vom √Ėden Turme mit dem Sehrohr hinab ins bl√ľhende Tal, von Menschen und Herden bewimmelt, und teilte meiner Gattin, die sich auf meinen Schultern lehnte, die s√ľ√üen Gef√ľhle, so jung und leicht beschwingt, sie aus meiner Brust stiegen."

Christian Friedrich Daniel Schubart √ľber Geislingen im 18. Jahrhundert.

Wer den Wert der Landschaft, wer die Reize der "f√ľnf T√§ler" kennen lernen will, der sollte sich die Zeit f√ľr eine Wanderung rund um die Stadt nehmen: Herrliche Aussichtspunkte wie das Ostlandkreuz, der Dreim√§nnersitz am Michelberg oder der Himmelsfelsen zeigen, was die Sch√∂pfung hier an Sch√∂nem beschert hat.

Burgruine Helfenstein und √Ėdenturm - die Wahrzeichen der F√ľnft√§lerstadt

√Ėdenturm
√Ėdenturm

Burgruine Helfenstein
Um das Jahr 1100 wurde die Stammburg der Helfensteiner erbaut. Nach dem Verkauf der Grafschaft an Ulm wurde der Helfenstein zur Festung ausgebaut. Trotzdem nahmen 1552 Truppen des Markgrafen von Brandenburg-Kulmbach die Burg ein. Nach der R√ľckeroberung durch die Ulmer wurde die Burganlage abgebrochen. Erst in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts hat man Grundmauern frei gelegt und als Grundrissanlage wieder hergestellt.

Besichtigung: Die Burgruine ist frei zugänglich.

√Ėdenturm
Der 33 m hohe Turm wurde um 1400 zum Schutz der tiefer liegenden Burg Helfenstein erbaut. Nach der Schleifung der Burg im Jahr 1552 blieb der √Ėdenturm Wachturm. Heute dient er als Aussichtsturm. In der Turmstube ist eine kleine Ausstellung zur Geschichte der Grafen von Helfenstein zu sehen.

Besichtigung: an Sonntagen von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr von Mai bis Oktober. F√ľhrung f√ľr Gruppen nach Vereinbarung. Am 1.Mai 2014 ist der Turm ge√∂ffnet.

Auskunft:
Stadtinformation, Fon: 07331 24279
außerhalb der Dienstzeit Wolfgang Heldele, Fon: 07331 960427 oder
Helmut Salus, Fon: 07331 40350 

Naturschutzgebiet

Rohrach
Rohrach

Das Naturschutzgebiet ‚ÄěEybtal mit Teilen des L√§ngen- und Rohrachtales‚Äú ist mit √ľber 1.300 Hektar das gr√∂√üte Naturschutzgebiet im Regierungsbezirk Stuttgart. Es liegt zu einem gro√üen Teil auf Geislinger Markung und birgt in sich beeindruckende Sch√§tze: 20 markante Wei√üjura-Felsen, naturnahe Waldbest√§nde, zahlreiche Schluchtw√§lder und Klingen, Quellen, B√§che und Streuobstwiesen sowie 400 Tier- und Pflanzenarten, die zum Teil auf der Roten Liste der bedrohten Arten stehen.

"Der Urgrund des Schönen besteht in einem gewissen Zusammenklang der Gegensätze."
Thomas von Aquino

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