Stadt Geislingen a. d. Steige

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775 Jahre Stadt Geislingen

1237 - 2012: 775 Jahre urkundliche Ersterwähnung der Stadt Geislingen

Die Stadt Geislingen ist eine Gr√ľndung der Grafen von Helfenstein nach staufischem Vorbild. Ihr Name wurde erstmals urkundlich am 18. Mai 1237 erw√§hnt, als hier ‚Äöapud giselingen‚Äė Kaiser Friedrichs II. eine Urkunde an den Bischof von Bamberg ausstellen lie√ü, in der er seinen Richtern im Reich auf die Beschwerde des Bischofs gebot, weder Kleriker noch B√ľrger oder Dienstmannen der Kirche gegen alte Freiheit und Gerechtigkeit wegen irgend einer Sache vor Gericht zu laden.

War die mittelalterliche Stadt im 13. Jahrhundert noch als einfaches Karrée angelegt mit dem helfensteinischen Zoll im Mittelpunkt, so wurde sie im 14. Jahrhundert durch zwei dreieckige Handwerkervorstädte an den Schmalseiten des Karrées erweitert.

Einen gewissen Abschluss der Stadtwerdung Geislingens bildete die helfensteinische Stadtordnung von 1367, in der der B√ľrgerschaft Steuererhebungsautonomie und ein Stadtsiegel zur Verbriefung von eigenst√§ndigen Rechtsgesch√§ften zuerkannt wurde.

Der käufliche Erwerb der Herrschaft Helfenstein im Jahre 1396 durch die Reichsstadt Ulm brachte im folgenden Jahrhundert eine rege Bautätigkeit mit sich. Die damals errichteten Fachwerkbauten prägen bis heute das Altstadtbild.

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